Aliénor d´Aquitaine
Sylvie von Frankenberg
Katrin von Glasow
Der Bastard. Ein Richard Löwenherz Roman
Schneekluth Verlag, München 1999
Knaur Taschenbuch. München 2003
Historischer Hintergrund
Auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug gerät der englische König, Richard Löwenherz, 1193 in österreichische Gefangenschaft. Seine Mutter, Alienor von Aquitanien, kämpft wie eine Löwin darum, das horrende Lösegeld für ihren Lieblingssohn aus dem Reich herauszupressen. Gemeinsam mit den geforderten Geiseln wird Alienor es dem deutschen Kaiser, Heinrich VI, eigenhändig überbringen.
Romaninhalt
Francis, der Sohn des Schmieds und der Dorfhure von Corfe Castle, hat nur einen Traum: Kreuzfahrer zu werden, um der Enge der elterlichen Dorfschmiede zu entfliehen. Seinen grobschlächtigen Vater hasst er. Alles, was ihm von seiner Mutter blieb, ist ein goldenes Amulett. Weder ahnt Francis, dass er von hoher Abstammung ist, noch weiß er, dass der Mönch von Corfe beauftragt ist, ihn heimlich das Schreiben und Lesen zu lehren. Er nimmt Francis mit auf eine Reise.
Im Strudel der Ereignisse verleugnet Francis sein einfache Herkunft, als er durch Zufall auf George, den Enkel von Lord Robert trifft, dem Königin Alienor den geheimen Transport des Lösegeldes nach Deutschland anvertraut. Francis` Schicksal wendet sich, als er George und Lord Robert begleiten darf.
Francis verliebt sich in die walisische Prinzessin Gwyneth, deren kleiner Bruder, Owain, als einer der Geiseln an den Hof des deutschen Kaisers gebracht werden soll. Verzweifelt sucht sie nach einer Lösung, Owain vor den Barbaren zu retten.
Während Königin Alienor, den Winterstürmen und Gefahren von Raubüberfällen eisern trotzend, das Lösegeld offiziell nach Köln begleitet, kämpfen sich Lord Robert, George und Francis mit dem wahren Geldschatz über Land in das deutsche Reich voran. Die lebensbedrohlichen Hindernisse scheinen unüberwindbar. Unter Einsatz seines Lebens führt der treue Lord Robert den Auftrag seiner Königin aus.
Am Ende erkennt Alienor das geheimnisvolle Amulett, das Francis bei sich trägt.

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